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Du und ich
Da stehst du. Du und all die anderen. Sie sehen mich an. Sehen nicht das was du siehst. Ich und du und all die anderen um uns herum. Ich kann meine Augen nicht von dir lassen. Wir sehen uns an. Deine Augen sehen wie immer aus. Kalt und Gefühllos. Aber wir sehen uns an und es sind wir beide und all die anderen um uns herum. Und ich weiß nicht warum, ich kann meine Augen nicht von dir lassen. Du siehst mich an und ich sehe dich an. Sie fragen mich was los ist und ich antworte nicht. Ich hab keine Lust. Du sagst nichts. Stehst nur vor mir und sagst nichts. Ich höre deinen Atem nicht. Warum können sie nicht aufhören zu reden? Du stehst so nahe vor mir das ich dich hören könnte. Ich weiß gar nicht mehr warum wir hier stehen. Ein Streit. Du hast wahrscheinlich wieder angefangen. Wie immer. Eigentlich hasse ich dich. Aber irgendwie auch nicht. Ich weiß es auch nicht. Ich kann´s nicht erklären. Du stehst vor mir und wir sehen uns nur an. Ich weiß nicht warum und will es nicht wissen. Ich und du und all die anderen um uns herum. Ich kann dich sehn und du siehst mich. Siehst du mich zum ersten mal? In deinen Augen liegt ein Hauch von Verwunderung. Ich spüre deine Hand. Sie umschließt meine Finger. Deine Haut ist kalt und es fühlt sich schön an. Ich sehe dich und die anderen verschwinden. Sie sind fort und doch sind sie da. Und du siehst mich immer noch an. Ich spüre wie deine Hand an meinem Arm entlang streichelt. Deine hand umschließt meine Schulter und zieht mich zu dir. Ich höre deine Atem. Er geht langsam und doch nervös. Was macht dich so nervös? Ich etwa? Ich schließe die Augen, weiß was passieren wird. Ich spüre deinen Atem auf meinen Lippen. Er lässt mich erschaudern. Ich und du und all die anderen um uns herum. Ich höre sie schreien und es ist mir egal. Ich spüre deine Lippen. Sie sind kalt und rau und fühlen sich so schön an dass ich es nicht glauben kann. Ich öffne meine Augen, blicke in deine. Sie sehen mich an und sehen mich. Deine Arme umschließen meinen Körper. Du nimmst mir meine Wärme und ich gebe sie dir ohne Widerstand. Jetzt ist alles zu ende. Sie sehen uns an. Sie haben alles gesehen. Es ist mir egal. Ich und du, und all die anderen um uns herum verschwinden wie Rauch in deiner hand.
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